Schlechte Aussichten für das Bruder Klaus Krankenhaus

14. Februar 2018  Archiv

Die Linke Kreisverband Emmendingen: Presseerklärung zu Sozialminister Lucha (Grüne) „Schlechte Aussichten für das Bruder Klaus“ BZ 11.02.2018

 

Der Krankenhaus-Killer „Sozialminister“ Lucha geht um. Wieder muss ein kleines Krankenhaus dran glauben, welches eine wichtige Versorgung in der Fläche – das Elztal, Freiamt bis in die Tiefen des Schwarzwalds hinein – gewährleistet. Schuld ist ein enormer Druck auf die Krankenhäuser u.a. gewinnorientiert zu arbeiten, Gesundheitsversorgung in der Fläche als öffentlicher Auftrag, besteht nur noch auf dem Papier…

Minister Lucha scheint in Freiburg an Seite seines Parteifreundes OB Salamon andere Kriterien zu Grunde zu legen, als beim BKK.  Im April sind OB Wahlen. Die Freiburger Häuser des RKK Verbundes (Josefshaus und Loretto) stehen nicht weniger unter Kostendruck. Wir fordern RKK Geschäftsführer Fey deshalb auf, die Öffentlichkeit nachvollziehbar darüber zu informieren, weshalb in Freiburg ein kleines renovierungsbedürftiges verschuldetes Haus erhalten bleiben soll und das bestens hergerichtete BKK aufgegeben wird? Spannend wäre es auch zu erfahren, welche Zusammenhänge (Interessenkonflikt in der Person) zwischen RKK Aufsichtsrat und Bauplanung des Loretto bestehen?

Wenn Sozialminister Lucha im Zusammenhang vom BKK von „Tante-Emma-Krankenhäusern“ denkt, solle er sich mal bei seinem Parteifreund Landtagsabgeordneten Alexander Schoch kundig machen. Diese Begrifflichkeit gegenüber dem Haus in Waldkirch und den für die Patienten arbeitenden Pflegekräften und Ärzten zu verwenden, zeigt großstädtische Arroganz bzw. Desinteresse am Menschen und einer Gesundheitsversorgung in der Fläche, die diesen Namen verdient.

Für uns Linke muss das Waldkircher Haus erhalten bleiben. Wir erklären uns deshalb solidarisch mit allen anlaufenden Initiativen zum Erhalt des BKK – Unterschriftensammlung der Beschäftigten und der Bevölkerung und dem runden Tisch der Stadt, an welchem RKK Geschäftsführer vollumfassend die Bevölkerung über die angesprochenen Zusammenhänge informiert.

 

Mit freundlichen Grüßen  

Alexander Kauz


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